GUA Gesellschaft für Unternehmensanalyse e.V. - Dortmund

18. Deutscher Controlling Congress 22. Mai 2003

Jetzt aktiv steuern, nicht nur kontrollieren

 

Unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Reichmann, Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmensrechnung und Controlling an der Universität Dortmund und geschäftsführender Gesellschafter der Controlling Innovations Center (CIC) GmbH & Co. KG, fand in diesem Jahr zum 18. Mal der Deutsche Controlling Congress statt. Am 22. Mai tagten Referenten aus Wissenschaft und Praxis im Hilton Dortmund, um in parallel laufenden Sequenzen interessante Vorträge zu aktuellen Controlling-Themen zu halten.

Der Congress stand dieses Jahr unter dem Leitthema:"Jetzt aktiv steuern, nicht nur kontrollieren".

Im Anschluss an die Eröffnungsrede durch Prof. Reichmann begrüßte Klaus Günzel, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, die zahlreichen Teilnehmer. Er betonte dabei die Bedeutung des Standortes Dortmund, insbesondere für den Mittelstand.

Dr. Michael Frenzel, Vorsitzender des Vorstandes der TUI AG, schilderte im ersten Hauptvortrag anschaulich das erfolgreiche Turnaround-Management des Unternehmens vom Mischkonzern zu einem modernen Dienstleister. Dabei wurde die Umstrukturierung vom staatlichen zum privaten Unternehmen, vom Industrieunternehmen zum Touristikdienstleister und vom Einzelanbieter zu einer integrierten Wertschöpfungskette, die unter anderem Vertrieb, Veranstalter, Hotels und Vorortbetreuung umfasst, deutlich. Gerade hierbei sei die Umsatzerzielung der Hauptreisezeit im 3. Quartal von entscheidender Bedeutung.

Daraufhin folgten  vier parallele Sequenzen. Die Sequenz A "Aktiv steuern mit Führungsinformationssystemen" wurde moderiert von Prof. Dr. Heimo H. Adelsberger, Universität Duisburg-Essen. Sein Vortrag "Möglichkeiten eines zukunftsorientierten Führungsinformationssystems" sollte vor dem Hintergrund aktueller, grundsätzlicher und ganz spezieller Ideen, die Umsetzung zukunftsorientierter Führungsinformationssysteme darstellen. Es wurden allgemeine Anforderungen an und neue Möglichkeiten von Führungsinformationssystemen dargestellt. Die drei Möglichkeiten, das Data und Text Mining und die Möglichkeit "Wissensmanagement unterstützen", wurden näher behandelt. Ferner wurden zwei Beispiele, die Anwendung zum Finden von Wortdefinitionen und die zur Simulation von Wissenstransfer-Prozessen, aufgeführt, die aufzeigten, dass es vielfach schon Konzepte und Prototypen gibt, die sinnvoll bestehende Führungsinformationssysteme ergänzen könnten.

Anschließend referierte Roman Schäfer, Manager Cognos Finance, Cognos GmbH, Frankfurt am Main, über das "Wertorientierte Management auf Basis eines Führungsinformationssystems".Im genannten Vortrag ging es um das Versagen der klassischen erfolgsgerichteten Leistungssteuerung. Er stellte den Aufbau einer einheitlichen, konsistenten Informationsplattform, die Flexibilität und interaktive Modellierung, eine Enterprise Integration zur Reduktion der Systemvielfalt sowie eine Controlling Intelligence (z.B. Zeitreihenanalysen, Ranking) als wichtigste Anforderungen und Zielsetzungen an ein Führungsinformationssystem dar.

 

Der diese Sequenz beendende Beitrag "DV-gestützte operative und strategische Führungsinformationen" wurde von Marc Kaminski und Christian Rose, Controlling Innovations Center (CIC) GmbH in Dortmund, gehalten. Der Bericht beschreibt die Notwendigkeit eines computergestützten Führungsinformationssystems zur Minimierung der Durchlaufgeschwindigkeit und des Umfangs des ständig wachsenden Angebotes an Informationen. Die tägliche Informationsflut soll so eingedämmt und gefiltert werden, um die Effektivität von Controlling- und Führungstätigkeiten zu verbessern. Es wurden verschiedene Controlling-Informationssysteme näher betrachtet sowie deren jeweiligen Anforderungen beschrieben.

 

Die Moderation der parallel laufenden Sequenz zum Thema "Marketing-Controlling" übernahm Prof. Dr. Jörg Link von der Universität Kassel. In seinem Beitrag "Kundenorientiertes Marketing-Controlling" ging es um die Erhöhung der Führungseffizienz, durch den Einsatz und die Verbesserung von Planungs- Kontroll- und Informationssystemen im Marketingbereich. Erläuternd dazu beschrieb er die Vorteile, die ein kundenorientiertes Informationssystem (KIS) in den Bereichen: Verbesserte Früherkennung, Verbessertes Performance Measurement, Verbessertes Marketing-Accounting sowie bessere Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz, mit sich bringt.

Im Anschluss daran referierte Dr. Jens Kirchner, Quelle AG, Nürnberg, "Neukundengewinnung und -bindung im Versandhandelsbereich". Kirchner stellte zunächst die Marktsituation des Versandhandels dar und erläuterte dann CRM-Maßahmen, welche für eine erfolgreiche Kundenbeziehung und der daraus resultierenden Kundenzufriedenheit notwendig sind. Im Weiteren ging er auf das Controlling der CRM-Maßnahmen sowie auf die Ermittlung des Kundenkapitalwertes und die dann anschließende Erfolgsmessung der Kampagnen ein. Schließlich gab er noch einen Überblick über die Optimierung der Marketing-Mix-Strategie zur Effizienzsteigerung der Neukundengewinnung und erläuterte zusätzlich, wie dessen Auswirkung auf das Kundenportfolio gemessen werden kann.

Abgerundet wurde diese Sequenz von Thomas Kühn, TUI Deutschland GmbH Hannover, mit seinem Beitrag zum Thema "Vertriebsunterstützung durch das Führungsinformationssystem TUFIS". Die Erfolgsfaktoren des TUI Führungs- und Informationssytems liegen zum einen in der Konzeption eines abstrakten, für die Tourismuswirtschaft wertschöpfungsstufen-übergreifenden allgemeingültigen Datenmodells, zum anderen in der ertragsorientierten Informationsbereitstellung, einer offenen Informationskultur und der Entwicklung einer handlungsfähigen Userorganisation. Zur Unterstützung der Entscheidungsträger müssten sowohl "Communities of Practice" als auch eine Kooperation zwischen den Bereichen Controlling und IT geschaffen werden.

Die dritte Vormittagssequenz mit dem Thema "Öffentliche Verwaltung: Neues Rechnungswesen und Controlling" eröffnete Prof. Dr. Dietrich Budäus, Universität Hamburg. In seinem Beitrag wurden die verschiedenen Controlling- Dimensionen in öffentlichen Verwaltungen erläutert. Hierzu gehören die konzeptionelle, die instrumentelle, die organisatorische sowie die personale Dimension. Anschließend wurde, als konzeptionaler Rahmen für ein flächendeckendes Vertriebs-Controlling, das  3-E- Konzept näher vorgestellt. Neben den Grundlagen für praktisches Verwaltungs-Controlling wurde letztlich noch auf das öffentliche Managementinformationssystem eingegangen.

Der Vortrag "Anforderungen an ein Rechnungswesen in der öffentlichen Verwaltung" wurde von Uwe Bonan, Stadt Dortmund, gehalten. Es wurde das neue kommunale Finanzmanagement dargestellt, welches nicht nur ein Wechsel des Buchungsstils, sondern ein völlig neues Buchungsverständnis beinhaltet. Mit dem NKH soll mehr Transparenz in das finanzielle Handeln der Kommunen gebracht, sowie die Steuerungsfähigkeit von Politik und Verwaltung verbessert werden.

Casper Gorvin, PSI AG, referierte schließlich über das "Zielvereinbarungssystem für die Finanzverwaltung des Landes NRW". Das Steuern über Zielvereinbarungen ist eines der neuen Steuerungsinstrumente im Sinne der Initiative Moderner Staat, dessen Einführung in vielen Behörden hohe Priorität hat. In dem Bericht wurde das Steuern über Zielvereinbarungen und der Zielvereinbarungsprozesse  genauso wie die erforderlichen Kennzahlensysteme näher beschrieben. Letzlich wurde auf das Berichtswesen sowie auf EDV-Unterstützung für Zielvereinbarungen eingegangen.

Den zweiten Hauptvortrag des Tages "Controlling mit Überwachungs- und Risikomanagementsystemen" hielt Karlheinz Hornung, Vorstand der mg technologies ag, Frankfurt am Main. Nach einem kurzen Überblick der Historie der Metallgesellschaft verwies Hornung auf die Umsetzung der Vision auf die strategischen und finanziellen Ziele des Unternehmens, wozu es eines begleitenden, abgestimmten Controlling-Prozesses bedarf. Durch die unterschiedlichen Geschäftsfelder stelle die Struktur des Konzerns breite Anforderungen an das Controlling, wie auch die durchgängige Verwendung von US-GAAP, die zentrale Verwendung eines Konsolidierungssystems mit einheitlichen Data Warehouse sowie regelmäßige Review-Meetings, die eine persönliche Kommunikation zwischen den Konzernebenen sichern sollen. Zum Schluss ging Hornung auf die Zielsetzung des Risikomanagement und die daraus resultierende Möglichkeit, Ertrag und Risiko von Geschäftsfeldern gegeneinander abzuwägen sowie die risikobewusste Steuerung der Geschäfte bei Eingehen kalkulierter und Ausschluss existenzgefährdender Risiken, ein.

Die Abrundung des Vormittags erfolgte durch die Preisverleihung der Gesellschaft für Controlling e.V. für die beste Dissertation und die beste Diplomarbeit zum Thema "Controlling". Prof. Dr. Reichmann überreichte den diesjährigen GfC-Förderpreis an Inga Ebach, Universität Dortmund und Dr. Ulrich Hüllmann, Universität Dortmund.

Die Nachmittagssequenz mit dem Thema "Risiko-Controlling: Neue Gesetze erzwingen neues Risikomanagement" wurde von Prof. Dr. Thomas Reichmann  moderiert. In dem Vortrag "Instrumente des Risikomanagment und Risiko-Controlling", den er zusammen mit Stephan Form, Universität Dortmund hielt, erläuterten sie die Notwendigkeit des Risikomanagement und Risiko-Controlling, dessen Ziel es ist, risikobehaftete Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und weitestgehend zu vermeiden. Das Risikomanagement wird dabei in fünf Phasen eingeteilt, auf die im Weiteren näher eingegangen wurde: Identifikation, Analyse, Steuerung, Risikoüberwachung und Prozessüberwachung. Weiterhin wurde in dem Bericht deutlich gemacht, dass bei Realisierung von Strategien nicht nur Risikoerwägungen, sondern ebenso Chancenerwägungen berücksichtigt werden müssen. Hierzu wurde näher auf das Modell der Balanced Chance and Risk Card eingegangen. Den letzten Punkt des Berichts stellt die Integration der Instrumente von Risikomanagement und- controlling mit in den Managementprozess hinein, dar.

Im Rahmen des Vortrags "Normierte Risikoberichterstattung oder führungsorientiertes Risiko-Controlling?", beschäftigte sich Dr. Oliver Fröhling, Cap Gemini Ernst & Young, Düsseldorf mit der Frage, ob die Praxis in Zukunft mit einer normierten Risikoberichterstattung arbeitet oder sich führungsorientierte Risiko-Controllingansätze durchsetzen werden, woraufhin er erst einmal beides gegenüberstellte. Des Weiteren ging er näher auf das Thema Risiko-Controlling und Risikomanagement ein und beschrieb deren Aufgabenstellungen. Anschließend erläuterte er die IT-Umsetzung des Risiko-Controlling und stellte zum Schluss noch ein Evalutionsmodell der Risikosteuerung auf.

Schließlich stellte Dr. Markus Coenen, Leiter Konzernrisikomanagement, RWE AG in Essen, in seinem Vortrag "Risikomanagement in einem mehrstufigen Konzern?"neben den rechtlichen Grundlagen, wie das KonTraG, vor allem die Umsetzung eines Risikomanagementsystems in der RWE AG dar. Ferner wurden die Risiko-Identifikation und -beurteilung, konzerneinheitliche Standards für Risiko-Reporting und Risiko-Controlling und die Integration des Risiko-Managements in den Planungs- und Controllingprozess erläutert. Abschließend wurden noch kurz die Erfahrungen und der Ausblick in die Zukunft geschildert.

Die Leitung der Sequenz "Kosten senken durch Outsourcing" übernahm Dr. Frank Kusterer, solvadis ag, Frankfurt am Main. In seinem Vortrag "Supply Chain Management in der Chemieindustrie", beschäftigte er sich mit der Umsetzung des Supply Chain Management (SCM), der Lean Production und dem Outsourcing in der Chemieindustrie. Dieses führt zu neuen kooperativen Organisationsformen zwischen Lieferanten, der Chemiedistribution und den Produzenten. In diesem Zusammenhang ergeben sich neue Aufgaben für das Controlling. Kusterer schilderte fünf wesentliche Aufgaben. Diese implizieren eine enge, kooperative Zusammenarbeit zwischen den Controllingstäben der Mitspieler.

Bernd Schmuck, Leiter der Datenverarbeitung, Brau und Brunnrn AG in Dortmund, erläuterte das "IT-Outsourcing". Schmuck beschäftigte sich zunächst mit der Frage, welche Gründe es gibt, die eine Firma zum Outsourcing von IT-Leistungen bewegen und stellte dann vor allem den Aspekt der Kostensenkung heraus, welchen er eingehend beschrieb und dessen Konsequenzen er erläuterte. Als veranschaulichendes Beispiel brachte er dabei die Outsourcing-Situation der Brau und Brunnen AG mit ein.

Zum Abschluss referierte Hans-Arno Kloep, Hauptbereichsleiter Haustechnik, Nordwest Handel AG in Hagen über "Erfolgreiches Einkaufsmanagement durch Outsourcing". Outsourcing steht für eine langfristig ausgerichtete Entscheidung zugunsten von Fremdbezug von Gütern und Dienstleistungen. Im Vortrag wurden hierzu die vergangenen, aktuellen und möglichen zukünftigen Formen eines erfolgreichen Outsourcing des Einkaufsmanagements beschrieben. Weiterhin wurden die Vorteile sowie die verschiedenen Formen des Outsourcing hervorgehoben und näher erläutert.

Die Moderation der dritten parallel laufenden Nachmittagssequenz erfolgte durch Prof. Dr. Herbert Woratschek, Universität Bayreuth. In seinem Vortrag "Qualitätsmanagement im Dienstleistungsbereich

Dr. Thomas Haiber, Leiter Controlling und Unternehmenssteuerung, Stadtwerke Münster GmbH, beschäftigte sich in seinem Vortrag „Controlling von Kundenzufriedenheit in öffentlichen Unternehmen“ mit Controlling-Konzeptionen zur Messung dieser Kundenzufriedenheit. Er stellte zunächst die Frage, inwieweit eine öffentliche Dienstleistung kundenorientiert sein muss und erläuterte dann diesen Aspekt. Haiber ging dabei auf Möglichkeiten der Kundenzufriedenheitsmessung ein und beschrieb anschließend die Umsetzung des Controlling-Systems.<?xml:namespace prefix = o /><o:p></o:p>

Schließlich beschrieb Kay Molkenthin, PSI AG, Berlin in seinem Vortrag "Höhere Kundenzufriedenheit durch bedarfsgerechte IT-Strukturen" den Trend, weg von der Entwicklung von IT-Anwendungen, hin zum Management von IT-Services. Anders ausgedrückt hin zu IT-Leistungen, die sich an den Bedürfnissen der Organisation bzw. deren Anwendern orientiert und sie somit bedarfsgerecht und zukunftsorientiert unterstützt. Er bietet dazu den Lösungsansatz ITIL (IT Infrastructure Library) an, welchen er dann im Weiteren ausführlich erläutert.

Für die vierte und letzte Sequenz mit dem Thema Performance Measurement Controlling, übernahm Dr.-Ing. Eberhard Ludwig, Leiter IT und Organisation, Schieder Gruppe die Moderation.

Den ersten Vortrag dieser Sequenz "Managementinformationssysteme auf Basis einer web-basierten Hyperionlösung" hielt Markus Dreihues, Bereichsleiter Controlling und Rechnungswesen der Ferrostaal AG in Essen. Im Mittelpunkt des Managementinformationssystems steht die Philosophie eines empfängnisorientierten Top Down-Ansatzes mit hoher örtlicher und zeitlicher Verfügbarkeit und dem Ziel: "Fakten, Fakten, Fakten" und an den Leser denken“. Das Managementinformationssystem verfüge über zahlreiche Funktionalitäten und interaktive Auswertungs- und Ausgabemöglichkeiten, durch die wichtige Synergien und Rationalisierungseffekte realisiert werden können. Erfolgsfaktoren bei einer Managementinformationssystem-Einführung seien ein kundenorientierter Aufbau des Analysetools, die Relevanz, Aktualität und Qualität der Daten sowie ein interdisziplinäres Projektteam in den Bereichen IT und Controlling.

Anschließend referierten Marco Schorn, Channel Manager Germany/Austria, Hyperion Solution Deutschland GmbH, Düsseldorf und Olaf Sonnenschein, CIC GmbH & Co. KG Dortmund über das "Business Performance Measurement". Darunter wird im allgemeinen die Weiterentwicklung der Business Intelligence verstanden, mit dem Ziel den Entscheidungsprozess durch Bereitstellung von Informationen zu sämtlichen internen und externen Prozessen zu unterstützen. Die Referenten  berichteten in Ihrem Vortrag ausführlich, über die zunehmende Bedeutung unternehmerischer Planungen im Rahmen des Business Performance Managements. Im Weiteren wurde über die daraus resultierende Notwendigkeit DV-technischer Unterstützung eingegangen, wobei als Alternative dazu HYPERION Planning vorgestellt wurde.

 

Der diese Sequenz beendende Beitrag "Softwaresysteme für die ganzheitliche Unternehmenssteuerung" wurde von Jürgen Rosenhagen, Director Marketing, Business Objects Deutschland GmbH, Köln, gehalten. Die große Herausforderung stelle die Führung im Spannungsfeld zwischen Kunde, Produkt und Wettbewerb dar. Das Enterprise Performance Management stelle dazu die erforderlichen Komponenten zur Verfügung, um dieser Herausforderung gerecht zu werden.

Im Workshop "Effizienzsteigerung im produzierenden Gewerbe durch integrierte Kostenrechnung" welcher unter der Leitung von Karin Segelbach, PSIPENTA Software Systems GmbH, Berlin stattfand, hebt die Referentin den Aspekt der höheren Integration der Geschäftsprozesse, mit in die IT-Systemlandschaft hinein, hervor. Ziel dabei soll sein, durch eine integrierte Kostenrechnung mit einer zentralen Informationsbereitstellung eine Effizienzsteigerung zu erreichen. Weiterhin sagte sie, sollte auch das Controlling ein fester Bestandteil der Unternehmensführung sein, um Ursachen für Abweichungen, wie bspw. in Kosten oder Qualität, zu erkennen und entgegenzusteuern. Zum Schluss erläuterte sie noch die Vorteile der integrierten Kostenrechnung anhand des Beispiels der PSIPENTA-Kostenrechnung.

 

Auch in diesem Jahr gelang es Herrn Prof. Dr. Thomas Reichmann erneut, mit interessanten Referenten aus Wissenschaft und Praxis zahlreiche Kongressteilnehmer zu begeistern, so dass man wieder auf den nächsten Kongress gespannt sein darf.